| Natur- und Tierpark GoldauOrt: 6410 Goldau (SZ) Grösse: 18 ha
Tierbestand: ca. 800 Tiere in 85 Arten
Eröffnungsjahr: 1925 | |
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Was gibt's zu sehen?Vor 200 Jahren stürzte ein gewaltiges Felsmassiv zu Tale auf den Ort Goldau und riss mehrere hundert Menschen in den Tod. Über 100 Jahre später wurde an dieser Stelle der Natur- und Tierpark Goldau gegründet.
Der Tierbestand konzentriert sich auf in Europa beheimatete Säugetiere und Vögel, einschliesslich eingebürgerter Arten wie Sikahirsch, Waschbär und Rostgans, ergänzt durch Amphibien wie Feuersalamander, Laubfrosch, Kammolch und Erdkröte.
Typische Wildparkbewohner sind Rothirsch, Alpensteinbock, Wolf, Wildschwein, Reh, Gemse, Rotfuchs, Wildkatze oder Murmeltier. Seltener in Zoos zu sehen sind Eichhörnchen, Dachs, Feldhase, Baummarder, Alpendohle und Wiedehopf.
Auch heimliche Vertreter unserer Tierwelt, Garten- und Siebenschläfer sowie Zwergmaus, und zahlreiche Eulen wie Uhu, Steinkauz und Schleiereule können in Goldau beobachtet werden, ebenso mit Schneeule und Bartkauz nordische Arten.
Alpenschneehasen leben in der Flugvoliere der Bartgeier, da Bartgeier Aasfresser sind, haben sie von diesen nichts zu befürchten. Bei Bartgeier, Waldrapp, Schwarzstorch und Wisent ist der Park an den Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) beteiligt.
Mufflons sowie Dam- und Sikahirsche leben in Freilaufzonen und dürfen mit parkeigenem Futter gefüttert werden. Kommentierte Schaufütterungen finden täglich bei Bären, Wildschweinen und Kormoranen statt.
Die Braunbären des Park, ausnahmsweise keine Europäer, sondern die hell gefärbte syrische Unterart, bekamen Anfang 2008 Nachwuchs. 2009 werden sie in einem Erweiterungsgelände eine Gemeinschaftsanlage mit den Wölfen beziehen.
Am Blauweiher, wo sich neben Kranich, Graureiher, Ringelgans, Gänsesäger, Spiess-, Krick- und Knäkente etc. etliche Exoten wie Coscorobaschwan, Hawaiigans und Brautente tummeln, offenbaren Sichtscheiben das Treiben von Fischen und Vögeln unter Wasser.
Der Tierpark Goldau plant eine flächenmässige Erweiterung, um seine Aufgaben als Naturschutz- und Erholungsraum noch besser wahrnehmen zu können. Den Anfang macht die bereits erwähnte Gemeinschaftsanlage für Bären und Wölfe.
Zudem engagiert sich der Tierpark für seltene Haustierrassen, namentlich Poitou-Esel, Weisser ´Barock-Esel´ und Appenzeller Spitzhaubenhuhn.
Besonderheiten & Service | Speziell für Kinder Abenteuerspielplatz |
 | Tiere streicheln in der Freilaufzone möglich |
 | Füttern durch Besucher Futter erhältlich, Automaten |
 | Attraktionen Waldlehrpfad |
 | Gastronomie Selbstbedienungsrestaurant, Grillstellen |
 | Service für Behinderte und Kleinkinder grossteils rollstuhlgängig, Behinderten-WC |
 | Hunde nicht erlaubt (Hundeboxen) |
Öffnungszeiten & Eintrittspreise | Öffnungszeiten |
 | April bis Oktober Montag bis Freitag 9 - 18 Uhr, Wochenende 9 - 19 Uhr |
 | November bis März 9 - 17 Uhr |
 | Eintrittspreise |
 | Erwachsene: 16 SFr. |
 | Kinder (6-16 Jahre): 10 SFr. |
 | Ermässigung für Schüler, Studenten, Lehrlinge, Rentner, Familien und für Gruppen ab 10 Personen |
Anreise | A4 Ausfahrt Goldau, ab dort beschildert. |
&  | Mit SBB nach Goldau. Direkt im Stadtzentrum. |
Personal & Kontaktverantwortlich sind:
 | Dr. Felix Weber, Direktor und Veterinär |
 | Bernhard Reutener, Tierpark-Präsident |
 | Dr. Martin Wehrle, Tierarzt und Kurator |
 | Telefon: | 0041-41-8590606 | | Fax: | 0041-41-8590607 | |
 | Adresse: | Parkstr. 40, 6410 Goldau, Schweiz | | Postadresse: | Postfach 161 | | Träger: | Tierparkverein Goldau |
| Mitglied in: EAZA, IZE, VDZ, WAZA, ZooSchweiz
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| Luftbild (bei maps.google.com, in neuem Fenster) |
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